Wenn Anime mal so richtig in die moralische Grauzone abtaucht, dann ist Hajimete no Hitozuma ein Paradebeispiel dafür. Die seit Frühling 2020 laufende OVA-Serie von Mary Jane und NewGeneration richtet sich klar an ein reifes Publikum und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Keine einfachen Antworten, nur komplizierte Situationen
Jede Episode funktioniert als eigenständige Geschichte, die eines gemeinsam hat: Sie stellt zwischenmenschliche Grenzen auf eine harte Probe. Den Auftakt macht ein Paar, das kurz vor der Hochzeit steht – bis eine Begegnung mit Tomoyas Vater alles ins Wanken bringt. Was Kanako über ihn weiß, könnte ihre bevorstehende Ehe zerstören. Die Folgegeschichten drehen sich um Vertrauen, Versuchung und familiäre Konflikte, die in unerwartete, kontroverse Richtungen eskalieren.
Wer klare Schwarz-Weiß-Moral sucht, ist hier definitiv falsch. Wer sich dagegen für Hentai-Content interessiert, der zumindest versucht, eine Prämisse mit echten emotionalen Reibungspunkten aufzubauen, findet bei diesem Simulcast-OVA seinen Anlaufpunkt. Reife Zielgruppe vorausgesetzt – das sei ausdrücklich betont.
Steckbrief
| Titel | Hajimete no Hitozuma |
| Studio | Mary Jane, NewGeneration |
| Genres | Hentai |
| Episoden | unbekannt |
| Format | OVA |
| Release | Frühling 2020 |
| Status | Läuft aktuell (Simulcast) |
| Plattform | noch nicht bekannt |





